The Sandman

By Yoyo, Year 11

Das Sandmännchen ist eine mythische Gestalt in deutschen und anderen europäischen volkstümlichen Erzählungen. Nachts streut es Sand in die Augen der Kinder. Sie werden müde und bekommen schöne Träume. Der „Sand“ in den Augen (der Schleim) ist angeblich  das Ergebnis von der Arbeit des Sandmännchens während der Nacht. Das Märchen hat sich mündlich ausgebreitet und jede Kultur hat die Geschichte um ihr Volkstum und die Rituale zur Schlafenszeit angepasst. Jedoch scheint das Sandmännchen manchmal ein räuberisches Ungeheuer sein. 

Die erste Geschichte über das Sandmännchen wurde 1818 von E.T.A Hoffmann veröffentlicht. In „Der Sandmann“ erzählt eine Krankenschwester die Geschichte über ein mythisches Geschöpf, das Sand in die Augen der Kinder wirft, die nicht schlafen. Folglich fallen ihnen die Augen aus. Das Sandmännchen sammelt die Augäpfel in einem Sack und bringt sie zu seinem Zuhause. Es ist auf der dunklen Seite des Mondes, wo er sie an seine Kinder verfüttert. 

Es gibt einen ähnlichen Charakter im rumänischen Volkstum, der „Mos Ene“ heißt. Außerdem ist das Sandmännchen von Hoffmann ähnlich wie „Bonhomme Sept Heures“, ein frankokanadischer Charakter. In einigen Versionen wirft „Bonhomme Sept Heures“ Sand in die Augen der Kinder, um sie zu blenden. Danach fängt er sie in einem Sack ein. In Norwegen und Schweden heißt er „John Blund“ und in Südafrika, den Niederlanden, und Belgien heißt er „Klaas Vaak“. 

Andersen hat eine freundlichere Version des Sandmännchens in „Ole Lukøje“ eingeführt. Das Sandmännchen hat Kindern geholfen, einzuschlafen, und hat Träume mit zwei Regenschirmen gebracht – einen für gute Träume und einen für keine Träume. 

Es gibt viele deutsche Schlaflieder über das Sandmännchen, zum Beispiel „Sandmännchen“, „Der Sandmann ist da“, und „La-le-lu“. Das berühmteste Schlaflied ist „Sandmänchen“ von Brahm (unten beigefügt). Das Sandmännchen hatte auch einen großen Einfluss auf die westliche Kultur. Einige bemerkenswerte Beispiele sind „The Sandman“ von den Chordettes, und „Enter Sandman“ von Metallica.  

Die Blümelein, sie schlafen schon längst im Mondenschein, sie nicken mit den Köpfen auf ihren Stengelein. Es rüttelt sich der Blütenbaum, er säuselt wie im Traum: Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!  

Die Vögelein, sie sangen so süß im Sonnenschein, sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein. Das Heimchen in dem Ährengrund, es tut allein sich kund: Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!  

Sandmännchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein, ob irgend noch ein Liebchen nicht mag zu Bette sein. Und wo er nur ein Kindchen fand, streut er ihm in die Augen Sand. Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!  

Sandmännchen aus dem Zimmer, es schläft mein Herzchen fein, es ist gar fest verschlossen schon sein Guckäugelein. Es leuchtet Morgen mir Willkomm das Äugelein so fromm! Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!  
The blossoms already slumber in the light of the moon, They nod their heads  on their stems. The tree blossoms, they quiver so, Rustling as though in a dream: Go to sleep, go to sleep, my precious child! 

 The little birds, they warbled so sweetly in the sun, they have gone to slumber in their little nests. The cricket on the blade of grass, Only he coos softly: Go to sleep, go to sleep, my precious child! 

 The sandman comes creeping and peaks through the window, to see if still a child might not yet be in bed. And where he finds even one child, he scatters the sand in his eyes. Go to sleep, go to sleep, my precious child!  

The sandman exits from the room, my darling sleeps so well, his eyes are shuttered firmly, quite tightly locked the lids. The welcome dawn illuminates those little eyes so pure! Go to sleep, go to sleep, my precious child!  

English Translation:

The sandman is a mythical figure in German and other European folktales who sprinkles sand in the children’s eyes at night.  This makes them tired and inspires beautiful dreams. The “sleep”(rheum) in one’s eyes when one wakes up is supposedly the result of the Sandman’s work during the night. The Sandman myth spread orally and every culture adapted the tale to accommodate their folklore and bedtime rituals. However, sometimes the Sandman is portrayed as a predatory monster. 

The first story about the Sandman was published in 1818 by E.T.A Hoffmann. In “Der Sandmann”, a nurse tells a story about a mythical creature who throws sand in the eyes of little children who won’t go to sleep. This makes the eyes fall out of their sockets. The Sandman then collects the eyeballs in a sack and carries them to his home on the dark side of the moon, where he feeds them to his children.  

There is a similar character in Romanian folklore called Mos Ene. Furthermore, Hoffmann‘s Sandman is similar to Bonhomme Sept Heures, a French Canadian character. In some versions, Bonhomme Sept Heures throws sand in children’s eyes to blind them so that he can capture them; he also has a bag but he traps the children instead of eyeballs. In Norway and Sweden, he is called “John Blund” and in parts of Southern Africa, the Netherlands, and Belgium, he is known as “Klaas Vaak”. 

Andersen introduced a nicer version of the Sandman in „Ole Lukøje“. The Sandman helped children sleep and brought them dreams with two umbrellas – one for good dreams and one for no dreams at all. 

There are many German lullabies about the sandman, such as “Der Sandmann ist da”, “Sandmännchen”, and “La-le-lu”. The most famous lullaby is “Sandmänchenn” by Brahms (attached below).  The sandman has also had a great influence on western culture, notable examples being “The Sandman” by the Chordettes, and “Enter Sandman” by Metallica.