Weihnachtsmärkte in Deutschland 

Zara H 

Weihnachtsmärkte haben in Deutschland eine lange Tradition und das liegt daran, dass Deutschland das Land ist, wo sie zuerst errichtet wurden. Zum Beispiel wurde der Striezelmarkt in Dresden im Jahr 1434 eröffnet und war der erste echte Weihnachtsmarkt. Davor gab es Dezembermärkte, die nicht mit Weihnachten untrennbar verbunden waren. Andere Weihnachtsmärkte wurden später eröffnet, zum Beispiel Nürnbergs Christkindlesmarkt im Jahr 1628 und der Weihnachtsmarkt am Kölner Dom in den 90er Jahren.  

Martin Luther spielte eine wirklich wichtige Rolle in dem Aufstieg der Weihnachtsmärkte, weil er Leute aufforderte, Geschenke zu geben, um die Geburt Christi zu feiern. Infolgedessen kauften immer mehr Leute zu Weihnachten die Waren in den Märkten. 

Wegen des zunehmenden Lebensstandards wurden Weihnachtsmärkte im 19. Jahrhundert immer beliebter: mehr gewöhnliche Menschen hatten genug Geld, Geschenke von Weihnachtsmärkten zu kaufen, also konnten immer mehr Leute zu ihnen gehen. Das bedeutete, dass diese Märkte viel größer wurden. Jedoch dachten die Eliten, dass Weihnachtsmärkte kitschig wurden, weil so viele gewöhnliche Menschen die Märkte besuchten und die Kosten der Geschenke niedriger wurden. 

Zusätzlich gab es immer mehr Konkurrenz zwischen den Weihnachtsmärkten und den neuen Kaufhäusern. Schließlich führte das dazu, dass die Weihnachtsmärkte nicht mehr in der Stadtmitte liegen durften.  

Als die Nazis an der Macht waren, wurden Weihnachtsmärkte für Propaganda benutzt, weil sie eine bestehende deutsche Tradition waren, also konnten sie benutzt werden, um Nationalismus zu fördern. Zum Beispiel wurde der bekannteste Weihnachtsmarkt, nämlich der Christkindlesmarkt in Nürnberg, im Jahr 1933 wiedereröffnet. Berlins Weihnachtsmarkt wurde im Jahr 1934 wiedereröffnet und 1.5 Millionen Menschen besuchten ihn in diesem Jahr. Während des Dritten Reiches durften Weihnachtsmärkte nur Waren verkaufen, die in Deutschland hergestellt wurden, und die Märkte mussten die Ideale der Nazis fördern.   

Als Folge vom Nachkriegswirtschaftsboom wurden deutsche Weihnachtsmärkte große Touristenattraktionen, zum Beispiel hatte Nürnbergs Christkindlmarkt ungefähr 2 Millionen Besucher und Besucherinnen im Jahr 2024. Einige der beliebtesten Weihnachtsmärkte sind Dresdens Striezelmarkt, Nürnbergs Christkindlesmarkt, Kölns Weihnachtsmarkt am Kölner Dom, der Frankfurter Weihnachtsmarkt und der Münchner Christkindlmarkt. Von den 70er Jahren bis zu den 90er Jahren stieg die Zahl der Weihnachtsmärkte in Deutschland von 950 auf 3000. Außerdem haben viele andere Länder heutzutage deutsche Weihnachtsmärkte, weil sie ein weltweites Symbol von Weihnachten sind. Im Großen und Ganzen sind Weihnachtsmärkte enorm wichtig für Deutschlands historische und heutige Kultur, und im Laufe der Jahre sind sie für die Vorstellung von Weihnachten wesentlich geworden.  

Weihnachtsmarkt am Kölner Dom 

Christmas markets in Germany 

Christmas markets have a long history in Germany, and that is because Germany is the country where they were first founded. For example, the Striezelmarkt in Dresden opened in 1434 and was the first true Christmas market. Before that, there were December markets which were not intrinsically linked to Christmas. Other Christmas markets were established later, for example Nuremberg’s Christkindlesmarkt in 1628 and the Christmas market at Cologne Cathedral in the 1990s. 

Martin Luther played an extremely important role in the rise of Christmas markets because he encouraged people to give gifts to celebrate the birth of Christ. As a result, more and more people bought the goods in the markets at Christmas. 

In the 19th century, Christmas markets became increasingly popular because of rising living standards: more ordinary people had enough money to buy gifts from Christmas markets, therefore more people could go to them. This meant that these markets became much bigger. However, the elites thought that Christmas markets were becoming tacky because so many ordinary people were visiting the markets and the cost of the gifts was becoming lower. Additionally, there was increasing competition between the Christmas markets and the new department stores. Eventually, this led the Christmas markets to no longer be allowed in the city centre. 

When the Nazis were in power, Christmas markets were used for propaganda because they were an existing German tradition and so they could be used to promote nationalism. For example, the most famous Christmas market, namely the Christkindlesmarkt in Nuremberg, was reopened in 1933. Berlin’s Christmas market reopened in 1934 and received 1.5 million visitors that year. During the Third Reich, Christmas markets were only allowed to sell German-made goods, and had to promote Nazi ideals. 

As a result of the postwar economic boom, German Christmas markets became large tourist attractions; for example, Nuremberg’s Christkindlesmarkt received approximately 2 million visitors in 2024. Some of the most popular Christmas markets are Dresden’s Striezelmarkt, Nuremberg’s Christkindlesmarkt, Cologne’s Christmas market at the Cologne Cathedral, Frankfurt’s Christmas market and Munich’s Christkindlmarkt. From the 1970s to the 1990s, the number of Christmas markets in Germany rose from 950 to 3000, and nowadays, many other countries have German Christmas markets because they are a global symbol of Christmas. Overall, Christmas markets are hugely important for Germany’s historical and modern-day culture, and they have become integral to the idea of Christmas over the years.  

Image sourced from goodfon.com